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Chips – Der Snack Klassiker

von Isabel am 15. Mai 2021

Die Deutschen sind richtige Schleckermäuler. Süßes und Knabbereien stehen auch 2021 wieder hoch im Kurs – nicht erst seit der Corona Krise. Ob zwischendurch oder nach getaner Arbeit bei einem gemütlichen Netflix Abend sorgen die Köstlichkeiten in Schüsseln für gute Laune. Viele Hersteller von Brezeln, Schokolade und Gummibärchen profitieren von dieser Kauflust. Doch ungeschlagene Sieger sind seit vielen Jahren die Paprika Chips, dicht gefolgt von salzigen Nüssen. Allerdings spielen neben dem Geschmack ebenso natürliche Zutaten und eine hochwertige Verarbeitung der Produkte eine immer größere Rolle – werfen wir mal einen genaueren Blick auf die Knolle, die alle so herrlich köstlich finden.

Chips – ein beliebter Snack

Zwischendurch zum Naschen, vor allem aber abends vor dem Fernseher oder für einen Spieleabend mit Familie und Freunden kommen Snacks in Deutschland auf den Tisch. Kühle Getränke und köstliche Knabbereien wie Chips, Tortilla oder Flips gehören für viele Menschen einfach zu einem gelungenen Abend dazu. Sie sind köstlich, knusprig und vor allem eine praktische Beilage, um etwas anzubieten. In verschiedenen Varianten produziert, mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen und exotischen Gewürzen versehen, sind vor allem Paprika Chips einfach ideal und somit ein praktischer Partybegleiter.

➡️ Doch wer kam eigentlich auf die Idee mit den Chips?

Wer jetzt denkt, dass Funny Frisch, Chipsfrisch oder Pringles die Entdecker der tollen Knollen waren, der irrt. Zwar schaffen diese Unternehmen immer wieder herausragende Kartoffelchips Kreationen mit Paprika, Zwiebel oder Variationen mit Cheese und Onion – doch der Werdegang der bekannten, original Kartoffelscheibe begann eigentlich ganz anders.

Die Erfindung der Kartoffelchips

Die Geschichte der Chips ist – wie so vieles – eher durch einen Zufall entstanden. Der Legende nach war Cornelius Vanderbilt – ein bekannter Großindustrieller – im August 1853 als Gast im Hotel Moon Lake Lodge in Saratoga Springs über die etwas zu dick geratenen Bratkartoffeln ziemlich echauffiert. Das Resultat: Der Koch George Crum schnitt die
Kartoffeln so dünn, dass sie gegart nicht mehr mit der Gabel aufzunehmen waren. Die Crums Kartoffeln erfreuten die Gäste aber – nicht zuletzt aufgrund ihrer knusprigen Beschaffenheit. Die fortan als Saratoga Chips bekannte Köstlichkeit erlebte eine wahre Welle der Begeisterung und wurde binnen kurzer Zeit in ganz Neuengland gewünscht. Doch damit hört die Geschichte noch lange nicht auf. Der Wunsch nach den krossen Kartoffelscheiben war so groß, dass die Großproduktion im Jahr 1920 von Herman Lay im Süden der USA aufgenommen wurde. Die Erfindung der Kartoffelschälmaschine war ein absoluter Durchbruch für die Chipsverarbeitung. Zudem konnte fortan eine großangelegte Produktion gewährleistet werden. Da allerdings die Chips zu damaligen Zeiten eher sparsam gewürzt wurden, hielt sich die Begeisterung der Kundschaft eher noch in Grenzen. Das änderte sich allerdings in den 1940er Jahren, als ein kleiner Betrieb in Dublin verschiedene Gewürzmischungen zu den Chips gaben. Der Plan ging auf und ein wahrer Boom auf Chips entfachte. Der Hype um die zartdünne Kartoffelschnitte ist bis heute nicht gebrochen. Auf der ganzen Welt wird die goldgelb frittierte Knolle verehrt und auch in hohen Mengen verspeist. Dabei gibt es indes recht günstige Artikel, die unter 1 Euro verkauft werden, aber auch kostenintensivere Produkte, die in Tüten preislich zwischen 3 Euro und 6 Euro liegen – weshalb die Frage aufkommt, wie gesund dieser Snack aus dem Hause Funny Frisch, Chipsfrisch, Lorenz oder Pringles tatsächlich ist.

Wie viele Kalorien stecken in den beliebten Chips?

Chips sind knackig, würzig und natürlich auch köstlich – kein Wunder, dass kaum jemand, der mit dem Knabbern der unwiderstehlichen Kartoffelchips anfängt, auch direkt wieder aufhören kann. Wer nun ungefähr 100 g Paprika Chips des Abends zu sich nimmt, kommt dabei schon mal locker auf 530 Kalorien (2222 kJ). Davon sind ca. 35 g Fett, ungefähr 55 g Kohlenhydrate und 5 g Eiweiß inbegriffen. Nicht unbedingt ein geeigneter Snack, wenn jemand gerade Diät halten möchte. Doch wer nicht auf die köstliche Knabberei verzichten möchte, tut gut dran, nicht unentwegt in die Tüte zu greifen. Besser geeignet sich hier Schalen, in denen die vorgesehene Menge einfach portioniert wird. Das Maß ist schließlich ausschlaggebend und wer bewusst genießt, braucht auch anschließend nichts zu bereuen.

So sind Paprika Chips ein natürlicher Genuss

Eine Umfrage der GfK hat ergeben, dass die Deutschen gern natürlich naschen. Dabei stehen an erster Stelle Nüsse mit 29,7 %, dicht gefolgt von Kartoffelchips mit 24,5 %. Anschließend folgen Käsewürfel mit 18,6 % sowie Trockenfrüchte mit 13,1 % nebst Gemüsesticks mit 8,9 %. (Quelle: GfK „Beliebte Snacks für Mai/Juni 2016 Nummer: 2016 061). Darauf reagiert indes auch die Industrie und versucht den Chips das negative Image des Junk Foods abzunehmen. Die verschiedenen Produkte und Artikel wie Tortilla, Flips, Chips und weitere werden dazu sorgfältiger hergestellt und erhalten neben dem Aufdruck „Naturals“ nicht selten auch „fettreduziert“. Firmen wie Funny Frisch, Lorenz, Pringles, Chipsfrisch etc. passen sich einfach dem Trend an, holen verschiedene Informationen ein und gehen mit der Zeit. Der Kontakt zu den Verbrauchern hat verschiedene Erkenntnisse, aber auch ihre Wünsche hervorgebracht. Aus diesem Grund gibt es indes nicht nur original Paprika Chips aus Kartoffeln, sondern ebenso aus Linsen, Kichererbsen, Süßkartoffeln, Rote Beete oder Zucchini. Diese sind meist leicht gesalzen oder mit einem Paprika Gewürz versehen und stehen den Varianten wie Paprika, Cheese Style, Salt & Vinegar, Sweet Chili und weiteren in nichts nach. Dennoch scheint der Trend in Richtung gesündere Chips zu gehen. Ganz gleich, ob die Kartoffelchips im Internet im Shop oder im Einzelhandel erworben werden – die Alternativ-Snacks erhalten immer größere Bedeutung. Doch sind die Kartoffelchips Varianten aus Linsen & Co. wirklich gesünder?

Gesunde Chips für den Fernsehabend

Kartoffelchips gelten allgemein als ungesund und wahre Dickmacher. Doch ist das wirklich so? Die Paprika Chips aus der Tüte sind ohne Zweifel keine Vitaminbomben, aber auch hier ist – wie bei allen leckeren Dingen des Lebens – die Menge ausschlaggebend. Fakt ist natürlich, dass die Industriechips ihre Produkte einfach mit Konservierungsstoffen,
Geschmacksverstärkern und reichlich Salz verbinden. Das muss aber nicht sein. Jeder kann zuhause Scheiben aus Kartoffeln, Zucchini oder Süßkartoffeln hernehmen und im Backofen ausbacken – eine köstliche Alternative zum fertigen Artikel. Dazu wird am besten der Ofen auf 200° C vorgeheizt. Das Gemüse ist zu schälen, zu waschen und sorgfältig abzutrocknen. Die Ware wird anschließend hauchdünn geschnitten und auf ein Backblech mit Backpapier ausgelegt. Nach 5 bis 7 Minuten sollte die Chips am besten gewendet werden, damit jede Seite die Chance erhält, schön kross zu werden.
💡 Beachte: Je dünner das Gemüse, desto schneller sind die Chips fertig. Anschließend einfach die Scheiben salzen oder mit Paprika Gewürz versehen und schon ist der gesunde Snack für die Couch fertig.

Apropos Couch: Natürlich schmecken Chips auf einem gemütlichen Sitzmöbelstück um ein Vielfaches besser. Hier kann man sich komplett fallen lassen, ein wenig die Beine hochlegen und sich selbst etwas Gutes tun. Wer liegt nicht gern abends auf dem Sofa und genießt eine Schüssel voller Paprika Chips? Diese Art von Selbstbelohnung nach einem anstrengenden Arbeitstag streichelt die Seele und tut gut – so lange es in Maßen geschieht und im Alltag auch die Bewegung nicht außer Acht gelassen wird. Mit all diesem Wissen ist ein klein wenig Chips dann und wann nicht verkehrt und darf in vollen Zügen genossen werden. 💪

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