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Winterkleidung lagern

von Isabel am 27. April 2021

Winterkleidung lagern – so gelingt das Einmotten:

Spürst du den Frühling auch? Es wird draußen immer wärmer. Auch die Tage werden länger, wir halten uns wieder gerne im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon auf – Zeit, die Winterkleidung einzumotten und den Sommerklamotten mehr Beachtung zu schenken. Strickpullis, dicke Jacken, warme Schuhe und die kuscheligen Schneeboots können weichen, ehe sie im nächsten Winter wieder gebraucht werden. Doch wie lässt sich Kleidung über mehrere Monate lagern, ohne dass sich die Motten gütlich dran tun? Ich habe eine paar Tipps für Euch, damit das Auspacken der Herbst- und Wintermode in einem halben Jahr Freude und keine Verzweiflung auslöst.

Kleidung richtig reinigen und bewusst einlagern

Vor dem Einlagern im Kleiderschrank ist es wichtig, dass jedes Kleidungsstück vorher gewaschen wird. Das gilt für die Handschuhe und den Schal ebenso wie für die dicke Daunenjacke. Sofern es die Winterkleidung erlaubt, sollten die Stücke möglichst bei 60° Celsius gewaschen werden. Somit lassen sich nicht nur Gerüche, sondern auch Hautschuppen bestens aus der Kleidung entfernen. Diese sind es nämlich, die bei Motten & Co. überaus beliebt sind und auf dem Speiseplan stehen.

Hast du das gewusst? Motten sitzen nicht nur in der Kleidung, sondern oft auch in den Schränken selbst. Dort wohnen sie in den Ritzen und Spalten, wo sie gern ihre Eier ablegen. Dabei kann eine einzelne Motte ungefähr 300 Eier ablegen – eine ziemlich unangenehme Vorstellung. Um Schäden an der Winterkleidung zu vermeiden, muss dann nicht nur der Motte, sondern der Larve an den Kragen gegangen werden. Obwohl mit Lavendel, Essigwasser und Zedernholz effektiv gegen das Ungeziefer vorgegangen werden kann, solltest du dennoch lieber auf eine gute Einmottung sinnen, noch bevor das Übel in deinen Schrank ziehen kann.

Kleidung nach dem Waschen gut durchtrocknen lassen

Die Wäsche sollte stets durchgetrocknet sein, ehe sie in ihre Lager zieht. Denn feuchte oder klamme Kleider, die noch mit Restfeuchtigkeit versehen sind, könnten unter Umständen zu schimmeln beginnen. Ein weniger erträglicher Gedanke, wenn auch der Lieblingspullover oder der beste Cardigan davon betroffen sein könnte. Doch Schimmel an der Kleidung muss nicht sein, wenn man die Wäsche vor dem Einmotten bestmöglich trocknen lässt und sie anschließend kontrolliert.

💡 Kleiner Tipp von mir: Bügel die Textilien einfach, bevor du sie zusammenlegst. Faltenfreie Kleidung lässt sich praktisch verstauen und erfreut vor allem nach dem Auspacken in der nächsten Saison.

Ungeziefer mit Düften den Kampf ansagen

Wie bereits erwähnt, lassen sich Motten und andere textilliebende Insekten bereits mit einfachen Hausmitteln vorbeugen. Doch nicht nur die Kleidermotten bleiben fern. Dank Lavendel und anderen Düften entsteht zudem ein angenehmes Aroma, das für mehrere Wochen anhält. Gib dazu einfach etwas Lavendelöl in ein Duftsäckchen zur Winterkleidung. Wenn du die Tropfen regelmäßig auffrischst, erfüllt dich jedes Mal beim Öffnen der Kommoden, Sideboards und Schränke ein wohliger Duft, der dich an Urlaub erinnert. Wer sich nicht mit Lavendel anfreunden kann, erfreut sich vielleicht an Zedernöl. Ein paar Tropfen auf ein Tuch oder ein kleines Stück Holz genügen bereits, um ein angenehmes Odeur zu versprühen, das Insekten hingegen so gar nicht mögen.

Alternativ ist auch Niemöl-Spray käuflich zu erwerben. Dieses Mittel ist für Motten kaum erträglich. In gut sortierten Drogerien finden sich zudem viele weitere Präparate, um Kleidungsinsekten bestmöglich fernzuhalten.

Winterkleidung am besten dunkel und atmungsaktiv aufbewahren

Winterkleidung ist stets dunkel, trocken und am besten atmungsaktiv einzulagern. Das verhindert nicht nur das Eindringen von Kleidungsinsekten, sondern bietet viele weitere Vorzüge. So lässt sich u. a. auch das Ausbleichen der Textilien verhindern. Am besten eignen sich für dieses Vorhaben Kartons aus Pappe, Kisten aus Holz oder gar Baumwollbeutel. All diese Materialien lassen Luft an die Kleidung, sodass die Kleidung trotz ihrer Lagerung „atmen“ kann. Die Winterklamotten beginnen also nicht unangenehm zu riechen, sondern sind bis zu ihrem nächsten Einsatz ideal geschützt.

💡 Tipp: Wer zusätzlich Platz einsparen möchte, nutzt zur Verwahrung von Winterkleidung einfach Vakuumbeutel. Diese gibt es in verschiedenen Größen. Nachdem die Luft dem Beuteln entzogen wurde, lässt sich dieser ganze einfach im Kleiderschrank oder im Keller stapeln. Das spart Platz und ist überaus praktisch. Wichtig: Lagere die Beutel nur dann auf dem Dachboden oder im Keller, wenn hier keine zu starke Feuchtigkeit vorherrscht und der Bereich bestens geschützt ist!

Kleidersäcke für sperrige Kleidungsstücke verwenden

Natürlich gibt es auch Winterkleidung, die durchaus voluminöser sind. Hierzu zählen Wintermäntel oder gefütterte Jacken. Aber auch hochwertige Pullover oder Anzüge, die nicht zerknittern sollen, zählen mit zu dieser Riege. Um diese Stücke ideal zu schützen sind Kleidersäcke ideal. Sie schützen vor Staub und Flecken, sind mottensicher und zudem atmungsaktiv – eine praktisch Aufbewahrung, wenn das Kleidungsstück geschont und für die nächste Saison vorbereitet werden soll.

Und was ist mit Bettwäsche? Im Sommer verwenden viele nämlich luftigere Bettdecken und Bezüge, dünnere Tagesdecken oder leichtere Kissen. Neben der Winterbekleidung lässt sich auch Bettware auf die selbe Art und Weise einmotten. Praktisch sind für größere Utensilien Unterbettkommoden. Während es bereits Betten gibt, die mit diesen Kommoden versehen sind, sind weiterhin Einzelstücke erhältlich, die sich praktisch unter die Betten schieben lassen.  

Fazit

Auch wenn der Sommer nun in den Startlöchern steht und es dich nach draußen lockt, solltest du deine Winterkleidung nicht stiefmütterlich vernachlässigen. Pflege sie und überlasse sie einem vorbereiteten Winterschlaf, ehe sie gegen Ende des Jahres wieder zum Einsatz kommen kann – und dann für die kühle Jahreszeit ideal und praktisch bereit ist.

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