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Wohntrend: Slow Living

von Isabel am 20. August 2021

Viele Menschen möchten am Puls der Zeit bleiben, allen möglichen Trends nachjagen und wünschen sich dabei stets Veränderungen. Und dann gibt es wiederum andere Menschen, die sich dem Überfluss, der uns alle umgibt, stellen möchten. Diese Menschen sehnen sich schlichtweg nach einem „weniger“, einem slow living – weniger Stress, weniger Sorgen, weniger Fast Fashion, weniger Umweltverschmutzung, weniger Plastik und auch weniger Lebensmittelverschwendung. Minimalistisch zu wohnen, back to the roots und das Wesentliche nicht aus den Augen zu verlieren, gewinnt zunehmend an Zuspruch. Dabei liegt der Fokus nicht nur auf Nahrung, Kleidung oder die jeweilige Lebensweise, sondern umfasst auch das Zuhause. Minimalismus bedeutet allerdings nicht, alle Räume trist und steril zu halten.

Was genau hat Minimalismus und slow living zu bedeuten?

Wenn wir von Minimalismus und somit von slow living reden, dann bedeutet das lediglich, dass wir uns von allem weniger wünschen. Gegenstände, die einst angeschafft wurden, aber keinen wirklichen Stellenwert im Alltag einnehmen, verstopfen unsere Wohnräume. Vielleicht ärgerst du dich auch über sogenannte „Fehlkäufe“. Sie finden sich im Wohnzimmer, im Schlafzimmer, im Bad oder im Büro an und sind regelrechte Staubfänger.

Minimalistisch zu leben oder zu wohnen bedeutet somit, sich auf die Basics zu beschränken und jeden Raum reduziert zu gestalten. Nutze einfach nur das, was du auch wirklich brauchst. Befreie dich von dem Zuviel und miste mal wieder aus. Überlege bei jedem Stück, ob du es wirklich benötigst. Hast du diesen Gegenstand schon seit einem Jahr nicht mehr verwendet, so kannst du ihn guten Gewissens verkaufen oder verschenken. Denn materieller Ballast ist nicht nur eine Last für die Seele, sondern auch für den Raum und die ganze Wohnung.

So lässt sich jede Wohnung minimalistisch gestalten

Minimalistisch zu wohnen ist nicht mit kahlen, ungemütlichen Räumen gleichzustellen. Eine Wohnung, die dank slow living eingerichtet ist, bietet ein wohliges Heim. Jeder Bereich ist geschickt bestückt. Ein Übermaß an überflüssigen Dingen, Möbeln und Kleidern gibt es demnach nicht. Es wird sich viel mehr an das Wesentliche gehalten. Das sorgt für eine beruhigende Atmosphäre, die dir gut tut. Zudem wird weniger Zeit für das Aufräumen aufgewendet. Ein klarer Pluspunkt, der nicht außer Acht zu lassen ist.

Doch wie gelingt der Plan, die eigene Wohnung oder das eigene Heim minimalistisch zu gestalten?

Platz und Raum schaffen

Zunächst sollte das Zimmer im Ganzen betrachtet werden. Was kann aussortiert werden, weil das Möbelstück oder die Deko vielleicht keinen Nutzen mehr bringt? Betrachte jedes Stück kritisch. Macht es dich glücklich? Sind mit dem Accessoire vielleicht wertvolle Erinnerungen verbunden? Falls du den Gegenstand nicht mehr benötigst, solltest du dich von ihm trennen. Sie verstopfen nur den Wohnraum und tun dir nicht gut. Bedenke: minimalistisch zu wohnen bedeutet immer auch, dass weniger mehr ist.

Möbel für ein schöneres Wohnen

Häufig finden sich in einem Bereich viele verschiedene Möbel an, die ungeachtet von Trend und Design zusammengemixt sind. Minimalistisch betrachtet ist es sinnvoller, klare Linien und Formen zu wählen und am besten ein einheitliches Bild zu schaffen. Wenige Möbel, die hochwertig verarbeitet sind, bieten eine bessere Möglichkeit, strukturiert zu wohnen und sich gleichzeitig wohl zu fühlen.

Farben, Formen und Konzepte beachten

Der Scandi Style lebt vom slow living. Orientiere dich an diesem Stil und berücksichtige dabei auch die Farben und Formen. Hier sind vor allem die natürlichen Töne interessante wie Weiß, Beige, Schwarz, Grau oder auch Pastellfarben. Wichtig ist einfach, dass die Wohnung nicht kunterbunt wirkt, sondern ein Farbkonzept und somit eine Einheit geschaffen wird. Das Ziel dieses  Systems ist klar: Du schaffst ein beruhigendes und vor allem stilvolles Konzept. Dabei schlägst du mehrere Fliegen mit einer Klappe – die Wohnung wirkt fortan nicht mehr zugeräumt, sondern schafft Ruhe, sieht harmonisch aus und ist ein Ort, an dem jeder gern wohnen mag.

Tipps und Ideen: Achte auch auf Formen. Der skandinavische Einrichtungsstil ist vielfältig, aber auch klar und deutlich. Erlaubt ist alles, was Spaß und Freude macht, so lange die Formen schlicht und beruhigend angelegt sind.

Behaglich wohnen in jedem Raum

Hast du deine Räume reduziert, wirkt der ganze Wohnbereich plötzlich luftig und auch einheitlich. Dabei können vor allem bestimmte Materialien die Wohnlichkeit auf ein nächstes Level heben. Kombiniere dazu einfach die bereits genannten Farben mit natürlichen Elementen aus Holz, Metall, Beton und auch Glas. Dieser Mix wirkt erleichternd und sorgt für eine stimmungsvolle Harmonie. Kombiniere nun diese Stücke mit kuscheligen Decken oder Plaids, einigen Kissen, stimmungsvollen Kerzen oder Laternen. Übertreibe es aber nicht, sondern sorge für kleine Blickfänge hier und da. Denn trotz aller Gemütlichkeit soll das minimalistische Wohnen nicht zu kurz kommen.  

Dekoriere stilvoll und weise

Dekorationen schenken dem Heim einen persönlichen Touch. Im Laufe der Zeit kann sich aber viel Nippes ansammeln. Entsorge daher, was deinem Stil nicht mehr entspricht. Du musst aber nicht alles weggeben. An den Dingen, an denen dein Herz hängt, darfst du dich auch gern weiterhin erfreuen. Vermeide allerdings zu viele Accessoires in einem Bereich. Schaffe viel mehr gelungene Eyecatcher, die Hand in Hand mit dem Minimalismus gehen. Zusammen mit minimalistischen Möbeln entsteht in Wohnstube, Wintergarten, Küche und auch Bad ein lauschiger Platz voller Ordnung und Behaglichkeit.

Schenk den Wänden Freiheit

Minimalistisch zu wohnen bedeutet nicht nur die Möbel, Formen, Farben und Deko zu bedenken, sondern insgesamt einen gelungenen Eindruck zu schaffen. Das bezieht sich auch auf die Wände. Gern werden hier zahlreiche Bilder, Kunstwerke oder Objekte angebracht, um dem Raum mehr Leben einzuhauchen. Doch oftmals erdrücken zu viele Fotos oder Bilder das Gesamtbild. Besser ist, einem einzelnen Bild mehr Beachtung schenken. Umschließe dieses Bild mit einem Rahmen und schaffe somit eine reine Kulisse für deinen Wohnraum.

Kleine Dinge nicht rumliegen lassen

Ordnung ist das halb Leben und ebenso das Sinnbild des Minimalismus. Doch wohin mit Schlüsselbund, Portemonnaie, Zeitungen, Bücher und den vielen anderen Dingen, die wir lieben und schätzen?

Es ist ein lästige Angewohnheit, den Kleinkram auf Tischen, Schränken oder Anrichten liegen zu lassen. Dabei gehört zum minimalistischen Wohnen Ordnung immer dazu. Nutze deshalb am besten Aufbewahrungsboxen, um all den kleinen Dingen einen festen Platz zu schenken. So ist alles schöner und aufgeräumter – nebenbei findest du verschiedene Sachen schneller wieder, wenn du sie dringend benötigst.

Offeriere Pflanzen einen Platz

Pflanzen sehen nicht nur hübsch aus, sondern verbessern auch das Raumklima. Entscheidest du dich bei der minimalistischen Einrichtung für Pflanzen, so sind Grüngewächse wie Palmen, Kakteen oder Sukkulenten eine ausgezeichnete Wahl. Am besten verwendest du eine große Pflanze oder drei kleinere Gewächse für je ein Zimmer. Das reicht für einen Wohnraum vollkommen aus und macht den Look komplett.

Wertvolle Tipps für minimalistisches Wohnen

Wichtig ist, dass du auf jeden Fall jeden Wohnraum auf slow living kontrollierst. Möchtest du auch künftig minimalistisch Wohnen, so trennst du dich in erster Linie von überflüssigen Dingen, die dein Heim erdrücken. Vielmehr geht es um sinnvolles einrichten ohne viel Aufwand.

Sorge einfach dafür, dass jeder Bereich mit wenigen Möbeln oder Accessoires zugestellt sind. Räume auf und erschaffe somit einen cleanen Look. Gegenstände, die einen festen Platz erhalten, sind zudem schneller wiederzufinden. Somit ersparst du dir lästiges Suchen.

Beschränke dich einfach auf die wesentlichen Sparten des Lebens. Miste aus und befreie dich gekonnt von Ballast. Nimm die Dinge im Leben mit, die dir Freude bereiten und tue nichts aus Pflichtgefühl. Du wirst sehen, dass Minimalismus und modernes Wohnen durchaus möglich sind. Man muss nur loslassen und nicht zwangsläufig allen Trends folgen. Setze auf schlichtes Design, erde dich und kehre zurück zu den einfachen Bereichen, die das Leben so viel schöner und lebenswerter machen.

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